1978-Prügelknabe – Eine Art Tagebuch



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1978-Prügelknabe

Mein Stiefvater lässt seine Agressionen an mir aus und die Mutter steht da neben.

Immer und immer wieder mit voller Wucht an den Kopf. Manchmal auch mit einem Nassen Waschlappen mitten ins Gesicht. Werde im Zimmer eingesperrt und komme nur raus wenn die beiden weg wollen oder vermutlich ihre Ruhe für ihr Liebesspiel benötigen, keine Ahnung (Geniesse aber diese Chance und hoffe meine Geschwister bauen keinen Misst den ich nachher wieder abbekomme). Oder damit ich wie immer auf meinen kleinen Stiefbruder Sascha aufpasse (Bin schon neidisch, er bekommt echt alles und wir haben nur ein Zimmer mit Stockbetten aus Metall, das war es. Ach hab die Kacktöpfe im Zimmer vergessen damit wir nicht dauernd rausgelassen werden wollen um auf Toillette zu gehen). Am schlimmsten ist es wenn die Mutter nicht da ist und er mein Hausaufgabenheft durchschaut in dem steht “Bitte sauber schreiben” Das zittern der Hände wurde von ihm als dumme Lüge gewehrtet. Habe mich überwunden mit Oma und Opa darüber zu reden. Sie und das Jugendamt wollen mich da rausholen.

 

Nachtrag: (Vom Regen in die Traufe aber es geht mir wesentlich besser und es sind halt zwei liebe Menschen die versuchen meinem verstorbenen Vater (selbstmord) wieder etwas gut zu machen. Auf Altdeutsche Art und weise eben. Muss das akzeptieren obwohl ich etwas liebe vermisse die andere Kinder von ihren Eltern bekommen. Hab es wohl nicht anders verdient und wenn ich mich bemühe, klappt es evtl.) Es kann aber auch sein das ich die Erwartungen zu hochschraube und es einfach nicht sehen kann. Nur dieses Gefühl, das ich nur ein versehen gewesen bin als meine Mutter mich geboren hat und das man das alles nur meinem verstorbenen Vater zuliebe macht, trifft ein Kind schon so ziemlich hart, oder etwa nicht ?

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