1993-Oma und Opa tot – Eine Art Tagebuch



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1993-Oma und Opa tot

Meine Großeltern waren meine Erziehungsberechtigten und hatten sich meines verstorbenen Vaters zuliebe viel Mühe gegeben mich zu erziehen.
Nun sind beide tot 🙁
Bei meinem Opa wurde im Sankt Georg Krankenhaus ein Fehler gemacht der ihn den Abschied von der Welt erleichterte.
Lange dauerte es nicht und bei meiner Oma brach darauf das Parkinson aus und sie litt sehr darunter. Abschied, der Körper hat aufgegeben.

Mein letzter Anker ist nun nicht mehr da, und wir hätten sicherlich noch so vieles aufzuarbeiten gehabt nach meinem rausschmiss.
Das hängt so tief in meinem Herzen neben meinen Schmerz über den Verlust, das ich mich am liebsten daneben legen möchte.

Verbringe alle paar Jahre an den Gräbern des Nachts damit ich meiner Verwandschaft etc. nicht begegne. Fühle mich mitverantwortlich……

Nachtrag: 2010 – Das Grab meines Vaters ist nun ein Fussweg – Verwandschaft wollte für das Grab nicht mehr aufkommen. Etwas Verständniss habe ich ja. Ein Grabplatz verschlingt unmengen an Geld und nach Aussage einer meiner Tanten :”Zeit”

Leute, äschert mich ein und tut gutes damit. Ich will nicht mit der Gewissheit sterben, selbst dann andere zur Belastung zu werden.

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