1997-geblieben – Eine Art Tagebuch



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1997-geblieben

Trotz der Vorgeschichte bin ich geblieben. Nie wieder weglaufen. Der Winter war ziemlich hart aber durch die Hilfe der Kinder und den Asylanten konnte ich das überstehen. Habe auch erfahren das sie damals für mich bei der Polizei ausgesagt haben und die Kerstin dadurch im Verhör eingeknickt ist. Gott sei dank, aber das hätten mir die Beamten ruhig mitteilen können. Fühlte mich in der Zelle miserabel und suchte dort nach Möglichkeiten mich umzubringen. Aber schwierig wenn die Klappe alle halbe Stunde geöffnet wird und man pausentlos nach oben zum BND aus Leipzig muss um verhört zu werden. Wie im Fernsehen: Guter Bulle böser Bulle. Wenn ich darüber heute nachdenke kann ich nur schmunzeln.

Aber zurück zu den Helfern. Dabei war eine so süsse, liebe kleine mollige hübsche Friseuse die sich unsterblich in mich verliebte.

Nach mehreren Wochen ging es mir nicht anders. Also ab zum Sozialamt, Adresse für eine Wohnung bekommen und da fangen wieder die Schwierigkeiten an. Habe zwei drei Nächte bei Ariane übernachtet und dadurch kam beim Sozialamt der Verdacht des Sozialbetruges auf.Ich wusste nicht, das ich melden muss das ich mal woanders übernachte. Drei Monate das Geld gesperrt worden nur was ich nicht wusste, die Miete auch. Tür wurde aufgebrochen und meine Sachen standen vor der Tür als ich von einem Bewerbungsgespräch in Barntrup wieder gekommen bin.

Hatte dann Unterschlupf bei meiner Freundin und sollte eine Wohnung suchen. Habe eine gefunden und Ihr erzählt. Was macht sie? Kontrollzwang ? Überzeugt sich überall davon und angeblich war davon keine Rede das ich die Wohnung bekommen würde. :-(( Sie schmiss mich raus. Später habe ich von ihr erfahren das sie als ich noch in der Sozialwohnung lebte schon lange einen neuen Freund hatte.

Mein bester Freund der Alkohol muss also wieder herhalten, der ist wenigstens ehrlich.

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